Sitzung: 09.09.2025 Betriebsausschuss Breitbandinitiative
Herr Dr. Schöne schaltet sich per Videoschaltung in die Sitzung und präsentiert den aktuellen Baufortschritt, die erreichten Kennzahlen und die Kostenfortschreibung des Glasfaserausbaus. Er berichtet über die Abwicklung der Baulose 1 bis 10, wobei er auf die Herausforderungen bei der Dokumentation, die Mangelbeseitigung und die rechtlichen Probleme eingeht. Er betont die Herausforderungen bei der Dokumentation und den langwierigen Prozess der Schlussrechnungsprüfung. Besonders hervorgehoben wird der Fortschritt bei den Baulosen 5.1 und 8.1, die von der Firma Punzel übernommen wurden.
Herr Fischer ergänzt, dass die Mangelbeseitigung vor allem die Dokumentation betrifft und es größtenteils keine baulichen Mängel sind. Er bestätigt, dass der geplante Abschluss des Baulos 8.1 für Sommer 2026 derzeit beibehalten wird.
Herr Dr. Schöne präsentiert die Kostenfortschreibung, die sich für den Ausbau 1 und 2 auf 118,9 Millionen Euro beläuft, was gegenüber der vorherigen Schätzung von 127,1 Millionen Euro eine erhebliche Kostenreduzierung bedeutet.
Gegen 18.30 Uhr verlässt der Vorsitzende Landrat Gerdesmeyer aufgrund eines weiteren Termins die Sitzung und Herr Heinen übernimmt die Leitung.
Herr Dr. Schöne berichtet auch über den Ausbau 3, wo die Vorplanung abgeschlossen wurde und eine umfangreiche Entwurfsplanung notwendig ist. Er hebt die Herausforderungen bei der Abstimmung mit dem Fördermittelgeber aconium hervor. Anschließend verabschiedet sich Herr Dr. Schöne aus der Sitzung.
Herr Fischer ergänzt die Informationen zu den Baulosen 5.1, 8.1 und 9. Er berichtet, dass die Firma Punzel gute Fortschritte macht und die Firma Westenergie-Netz-Service endlich kooperiert. Er betont, dass das Bauende für Baulos 9 weiterhin für Ende Dezember 2025 geplant ist. Er geht auch auf die Kosten des Endausbaus und die Planung für den Ausbau 3 ein. Herr Fischer ergänzt, dass die reinen Netto-Baukosten für Ausbau 1 und 2 nach Ausschreibungsergebnis bei 91,97 Millionen Euro liegen, was deutlich unter der vorhin genannten Schätzung von 118 Millionen Euro liegt. Er betont, dass die Kosten durch verschiedene Faktoren wie zusätzliche Ausbauadressen, Bodenaustauch, technischer Fortschritt und lange Hausanschlusslängen beeinflusst werden und deshalb Nachträge zu erwarten sind. Herr Fischer versichert, dass jede Kostenposition sorgfältig geprüft wird und nur notwendige Nachträge bewilligt werden.
Der EKR Hartmut Heinen dankt den Sprechern für ihre umfassenden Berichte und wünscht allen einen schönen Abend.
